12 Tipps für mehr Energie im Alltag (+ 1 Bonus-Tipp)

12 Tipps für mehr Energie im Alltag
Bildquelle: Heldengeist

Fühlst du dich tagsüber oft müde und schlapp? Bist du vielleicht sogar lustlos? Und dann rennt dir auch noch die Zeit davon, die Dinge zu tun, die du gerne tun möchtest?

Moment, warum Zeit? Es soll hier doch um Energie gehen. Nun, unser Konzept von Zeit besagt nun einmal, dass wir 24 Stunden pro Tag haben. Lebensenergie hat demgegenüber kein abgestecktes Limit.

Falls du dich also dabei ertappst, dass du dich über zu wenig Zeit beschwerst, versuche doch einmal diesen Ansatz (neben der Optimierung deiner Zeit natürlich):

Mehr Energie ist wichtiger als mehr Zeit!

Denn was nützt dir überhaupt mehr Zeit, wenn du sie ziemlich energielos auf der Couch verbringst?

Sorge also erst für mehr Energie und mehr Drive (oder Flow) in deinem Leben, dann erledigt sich das Zeitthema oft von ganz alleine.

Und damit du weißt, wie du mehr Energie im Alltag erhalten kannst, legen wir direkt los.

1. Lass die Sau raus

Dieser Tipp fiel mir erst ein, als ich das Eingangszitat dieses Artikels eingefügt habe: „Unterdrückte Energie verbraucht Energie!“

Ich habe dir ja schon einmal beschrieben, wie unterdrückte Emotionen Verspannungen auslösen. Und Emotionen sind eben auch eine Form von Energie, die du immer wieder freisetzen solltest.

Deswegen: Lass die Sau raus!

Mache dir ganz laut deine Lieblingsmusik an und dreh so richtig durch. Tanze und singe dabei, als wärst du der Star auf einem großen Festival. Sei frei, genau das herauszulassen, was kommt.

Wenn du das Bedürfnis hast, negative Emotionen herauszulassen, dann schnapp dir ein Kissen, schrei es an und schlage darauf ein.

Tue einfach alles, was du sonst immer unterdrückst. Mache so etwas gerne einmal in der Woche, wenn du alleine bist.

Es wird sehr befreiend auf dich und deine Energie wirken.

2. Schlafe ausreichend und bequem

Der Standardtipp für mehr Energie schlechthin. Und doch muss er auch in diesem Artikel Erwähnung finden.

Ich habe mal aufgeschnappt, dass die „optimale Schlafdauer“ unter Berücksichtigung der alle 90 Minuten stattfindenden REM-Phasen, bei 7,5 Stunden pro Nacht liegt … oder so ähnlich. Ach, die Meinungen sind da so verschieden.

Irgendwo habe ich auch mal gelesen, dass es nicht DIE perfekte Schlafdauer gibt, weil zu einem gesunden Schlaf noch andere Faktoren, als nur die Dauer, gehören. Jeder menschliche Körper ist ja auch anders. Man sollte da auf seinen Körper hören.

Einig ist man sich auf jeden Fall darüber, dass du etwa 1,5 Stunden vor dem Zubettgehen nicht mehr am Computer, Smartphone oder vor dem Fernseher hängen solltest. Mache stattdessen in dieser Zeit eine Abendroutine, z.B. mit Körperhygiene, Meditation, Atemübungen und Lesen.

Für einen guten Schlaf solltest du dir nicht zu schade sein, auch etwas mehr Geld auszugeben. Findest du deine Matratze unbequem? Dann spare einige Zeit für eine neue. Oder kaufe dir einen Matratzen-Topper, also eine fünf bis zehn Zentimeter hohe Auflage für deine Matratze.

3. Bewege dich genug

Noch so ein Standardtipp. Aber eben auch sehr wichtig. Gerade, wenn du viel im Büro sitzt, ist es wichtig für deinen Energielevel, dass du dich ausreichend bewegst.

Hier reicht es schon, jeden Tag eine halbe Stunde spazieren zu gehen. Besser finde ich aber, wenn du dich zwei bis dreimal die Woche bei einer sportlichen Aktivität so richtig verausgaben würdest.

4. Ernähre dich bewusst

Ich will dir hier jetzt gar nicht vorschreiben, wie eine gesunde Ernährung auszusehen hat. Die Erkenntnisse und Meinungen hierzu ändern sich ja sowieso alle paar Monate.

Lass dich nicht verunsichern und sei bei deiner Ernährung lieber bewusst, statt zu wissenschaftlich. Höre genau darauf, wie dein Körper auf welche Lebensmittel reagiert und lerne so, was für dich gut ist.

5. Trinke genug

Am besten nur ungesüßte Tees und reines Mineralwasser. Übertreibe es aber nicht: Wenn du am Ende des Tages zwischen 1,5 und 2,5 Liter Wasser getrunken hast, bist du auf jeden Fall gut dabei.

Tipp: Kaufe dir eine optisch ansprechende Glasflasche mit 1,5 Liter Fassungsvermögen und befülle sie jeden Morgen mit Wasser. Lasse sie immer auf deinem Schreibtisch (oder wo du die meiste Zeit des Tages verbringst) und versuche, sie am Ende jedes Tages geleert zu haben.

6. Entwickle eine Morgenroutine

Eine Morgenroutine sollte so gestaltet sein, dass du dich auf sie freust. Allein diese Freude lässt dich dann schon morgens lebendig aus dem Bett springen.

Wenn du es magst, dich zu bewegen, dann integriere eine Runde Joggen oder Yoga in deine Routine. Eine Meditation am Morgen ist auch etwas sehr Schönes. Was ich morgens am liebsten mache: 30 bis 60 Minuten lesen.

7. Trainiere deine Achtsamkeit

„Achtsamkeit ist Energie“, dieser Satz hat sich in meinem Kopf festgesetzt. Denn wo die Achtsamkeit hinfließt, fließt auch die Energie hin. Bist du den ganzen Tag über sehr unachtsam, verpufft die Energie ungerichtet irgendwohin.

Bist du allerdings immer wieder mit deiner Achtsamkeit bei dir, bei deinem Atem, bei deiner aktuellen Tätigkeit, ohne dass du sorgenvoll an die Zukunft denkst, bleibt die Energie bei dir.

Übe dich also, wann immer du daran denkst, in Achtsamkeit.

8. Trainiere richtiges Atmen

In den fernöstlichen Lehren heißt es häufig, dass der Atem DIE Lebensquelle schlechthin ist. Und das denke ich auch. Schließlich beruhigen wir uns sehr einfach damit, indem wir ein paar bewusste, tiefe Atemzüge nehmen.

Im hektischen Alltag vieler Menschen wird gar nicht darauf geachtet, wie flach die eigene Atmung eigentlich den ganzen Tag über ist. Deswegen solltest du deine Achtsamkeit, wie in Tipp 7 beschrieben, ganz besonders mit dem Augenmerk auf deine Atmung trainieren.

Es gibt tatsächlich auch Atemübungen, die du in deine Morgenroutine einbauen kannst. Sie werden teilweise auch im Yoga gelehrt.

9. Meide Energievampire

Energievampire sind jene Menschen, die sich immer nur beschweren, die alles schlechtreden und auf jeden Klatsch und Tratsch einsteigen.

Sie wollen dir damit natürlich nicht bewusst die Energie stehlen. Aber solange sie noch nicht einsichtiger geworden sind, solltest du sie eher meiden.

Versuche nicht, sie aufklären oder verbessern zu wollen, sondern sei einfach freundlich zu ihnen, nehme nichts persönlich und gehe ihnen rücksichtsvoll aus dem Weg.

Das ist manchmal schwieriger getan als gesagt, aber achte auf jeden Fall darauf.

10. Sorge für genug Pausen und Ruhezeiten

Du musst nicht immer nur durchackern. Vielleicht hast du einen Traum und eine Vision, für die du alles tust. Dennoch ist es wichtig, dass du dir immer wieder Pausen und Ruhezeiten gönnst.

Du kannst das sogar strukturiert tun. Gönne dir einfach nach 60 Minuten konzentrierter Arbeit einen kleinen Auslauf von zehn Minuten. Genieße deine Mittagspause in Ruhe. Wenn du kannst und willst, lege dich für ein Mittagsstündchen hin.

Setze dir auf jeden Fall auch einen Tag in der Woche fest, an dem du dich von den vielen konzentrierten Gedanken des Alltags entkoppeln kannst. Nimm dir für diesen Tag keine Arbeit vor, sei so wenig wie möglich bei deinen E-Mails und am Smartphone und genieße einfach nur die entspannenden Tätigkeiten, auf die du Lust hast.

11. Sei regelmäßig draußen

Für einen geregelten Energiehaushalt ist es wichtig, regelmäßig an der frischen Luft zu sein. Man sagt, selbst 20 Minuten direktes Sonnenlicht am Tag sollen schon extrem viel bringen.

Nutze also deine Pausen, um raus zu gehen. An deinem freien Tag in der Woche kannst du dir auch einen größeren Ausflug zu einem schönen Ort in deiner Umgebung vornehmen.

12. Nimm weniger Suchtstoffe zu dir

Unsere Gesellschaft hält sich oft mit Suchtstoffen „über Wasser“. Die häufigsten sind Koffein und Zucker. Kurzfristig befriedigen uns diese Stoffe tatsächlich auch. Sie stimulieren uns und geben uns mehr Energie.

Aber langfristig werden wir immer abhängiger von ihnen. Auf einmal brauchen wir morgens schon zwei Tassen Kaffee, um überhaupt mal ein „Guten Morgen“ über die Lippen zu bekommen. Wir werden zittrig und schwitzig, wenn wir unterzuckert sind und brauchen sofort einen Schokoriegel.

Achte unbedingt darauf, wie viel Koffein und Zucker du am Tag „brauchst“. Und dann probiere, die Dosis nach und nach wieder zu verringern.

Ich finde es beispielsweise erstaunlich zu sehen, wie oft ich früher einen zuckerreichen Zwischensnack brauchte. Heute kann ich sehr gut ein paar Stunden komplett ohne Nahrung überleben, ohne sofort zur Diva zu werden.

Das waren nun also meine 12 besten Tipps, um mehr Energie im Alltag zu haben. Lasst uns zusammen noch mehr Tipps sammeln! Deswegen würde ich mich sehr freuen, wenn du mir deinen besten Tipp in die Kommentare schreibst.

Bonus-Tipp: Achte auf die tückischen versteckten Energieräuber

Falls all diese Tipps nicht so viel bringen, wie du dir erhoffst, könnte es sein, dass unter der Oberfläche die versteckten Energieräuber am Werk sind.

Die Erforschung dieser versteckten Energieräuber ist einen extra Artikel wert, den du am besten gleich anklickst: Versteckte Energieräuber, die du garantiert noch nicht kanntest.

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