Eine Übung für mehr Bewusstheit: Teile deine Wahrnehmung

Eine Übung für mehr Bewusstheit: Teile deine Wahrnehmung
Bildquelle: Pexels

Bist du auch immer wieder offen für neue Möglichkeiten und Kniffe, um ganz einfach mehr Bewusstheit und Achtsamkeit in dein Leben zu bringen?

Dann habe ich heute eine sehr schöne und einfache Übung für dich.

Ich habe erst vor kurzem von dieser kleinen Übung erfahren. Durch sie kannst du gut im Moment ankommen und üben, ein bewussteres Leben zu führen.

Die Übung lässt sich in einem Satz beschreiben:

Lasse „X“ an deinen Sinneswahrnehmungen teilhaben.

Ich werde dir gleich in zwei Schritten erklären, wie du diese Übung anwenden kannst.

Und falls du dich jetzt (sehr wahrscheinlich) fragst, was dieses „X“ denn eigentlich ist: Wir begeben uns im ersten Schritt sofort auf die Suche danach.

Schritt 1: Was ist „X“?

Warum rücke ich nicht eigentlich sofort mit der Sprache heraus, worum es sich denn nun handelt?

Weil es sich bei „X“ um etwas sehr Individuelles handelt. Nicht jeder verwendet die gleiche Bezeichnung.

Um dieses Individuelle zu erfahren, solltest du an dieser Stelle ein kleines bisschen bereit sein, an etwas zu glauben. Nennen wir es in diesem Absatz mal etwas „Übernatürliches“. Eine klitzekleine Ahnung reicht hier schon, du brauchst dir also „keinen Kopf zu machen“.

„X“ ist dein ganz persönlicher Zugang zu etwas Höherem, etwas Allumfassendem. Hier einige Beispiele, was es für einige Menschen sein könnte:

  • Das UNIVERSUM: Welche Beweise gibt es bezüglich des Universums schon? Vielleicht fühlt es sich für dich so an, als sei es mit allem und jedem verbunden.
  • Dein SELBST: Du nimmst dich ja sehr wahrscheinlich als dich wahr, als ein bestimmtes Individuum. Gibt es dahinter bzw. darüber möglicherweise etwas, was deinen Wesenskern noch tiefer beschreibt und mit allem verbindet?
  • GOTT: Ob du nun gläubig bist oder nicht, vielleicht gibt es IHN ja wirklich? Du musst ja nicht einmal an die christlich geprägte Variante dieses Begriffs glauben. Wäre es für dich ein JEMAND oder ein ETWAS?
  • JESUS: Jesus als Person ist für sehr viele Menschen eine wichtige Brücke, eine Symbolik, die direkt in eine Erfahrung und in einen Frieden führen kann.
  • GEIST: Dies könnte etwas sein, was jeder hat und über das wir alle miteinander verbunden sind.
  • Und noch viel mehr…

Wie gesagt, hier handelt es sich nur um einige Beispiele. Lies noch einmal jeden dieser Vorschläge und nehme Fühlung auf. Spricht dich hiervon etwas in irgendeiner Weise an?

Oder ist es für dich ein gänzlich anderer Begriff? Kein Problem!

Welches Wort oder welches Symbol gibt dir das Gefühl, dass es sich um etwas Höheres, Allumfassendes handelt?

Genau dies ist dein persönliches „X“.

Ich habe für mich hier übrigens das SELBST gewählt. Ich mag auch das Wort GEIST sehr, aber SELBST gibt mir im Zusammenhang mit dieser Übung einfach einen noch unmittelbareren Zugang. Ein bisschen variiere ich sogar mit diesen beiden Symbolen. Mach es so wie ich: Probiere dich ein wenig aus.

Schritt 2: Lasse „X“ an deinen Sinneswahrnehmungen teilhaben

Jetzt kommt der Teil dieser Übung, der dich sehr schnell eine angenehme Erfahrung machen lässt.

Du wirst, hoffentlich wie ich, schon in der ersten Sekunde spüren, wie du achtsamer wirst und sich etwas in deinem Fokus und deinem Blick auf die Welt verändert.

Fühle dich genau in diesem Augenblick in das Hier und Jetzt ein. Was siehst du? Was fühlst du? Kannst du vielleicht auch einen dezenten Geruch wahrnehmen?

Konzentriere dich voll und ganz auf das, was deine fünf Sinne dir mitteilen.

Und nehme gleichzeitig Kontakt mit deinem „X“ auf.

Lasse „X“ an deinen Sinneswahrnehmungen teilhaben.

Sei der Kanal, über den „X“ die gleiche Erfahrung machen darf, wie du in diesem Moment.

In meinem Beispiel also: Der Mensch Marco (Ich) lässt seinem SELBST an der Erfahrung teilhaben, wie sich die Anschläge der Finger auf die Tastatur anfühlen.

Oder: Ich leite den leckeren Geruch meines Mittagessens an das UNIVERSUM weiter.

Sage oder denke dies aber nicht in einem Satz. Leite einfach nur deine Erfahrung weiter …

Jetzt …

Und jetzt …

Und noch einmal jetzt …

Wie fühlt sich diese Erfahrung für dich an? Fühlst du dich, genauso wie ich, sofort für einen kurzen Augenblick viel bewusster verankert im Hier und Jetzt?

Es ist verblüffend einfach, oder nicht?

Mit dieser Erfahrung in zwei Schritten hast du ab sofort eine Ressource in dir, mit der du auch im ganz normalen Alltag sofort wieder in deine innere Mitte, ins Hier und Jetzt findest.

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