Du weißt keine Antwort? Frage dein Unterbewusstsein!

Du hast keine Antwort? Frage dein Unterbewusstsein!
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Es gibt immer wieder Phasen im Leben, da wissen wir einfach keine Antwort auf eine bestimmte Frage, die uns gerade sehr beschäftigt.

Ich meine damit die „großen Fragen“, auf die es für jeden von uns keine „wissenschaftliche“ Antwort gibt, wie zum Beispiel:

  • Was ist der Sinn meines Lebens?
  • Welche Mission habe ich in meinem Leben zu erfüllen?
  • Was macht mich wirklich glücklich?

Die Antworten auf diese Art von Fragen müssen aus dem Herzen kommen und natürlich mit einer gewissen „Gefühlsladung“ behaftet sein.

Nur dann kannst du davon ausgehen, dass du der Antwort ein gutes Stück näherkommst, oder sie sogar zu 100 Prozent findest.

Und was ist näher an unserem Herzen dran, als unser Unterbewusstsein?

Ich zeige dir jetzt, wie du mit deinem Unterbewusstsein Fühlung aufnehmen kannst, damit es dir eine Antwort auf deine Frage liefern kann.

Du kannst jetzt sofort, während du dies liest, mitmachen. Schreibe dir nur noch eben deine Frage auf, zu der du eine Antwort, oder zumindest eine Richtung erhalten möchtest, die dich weiterbringt.

Nimm Fühlung mit deinem Unterbewusstsein auf

Bevor du dein Unterbewusstsein fragen kannst, musst du natürlich erstmal eine Ahnung von ihm haben.

Frage dich deswegen zuallererst:

Glaube ich an so etwas wie ein Unterbewusstsein? Welcher andere Begriff lässt mich vielleicht näher in Kontakt mit diesem „Höheren“ kommen? (z.B. Universum, Alleinheit, Geist, …)

Wenn du einen Begriff hierfür gefunden hast, der für dich stimmiger ist, dann ersetze ihn durch meinen im Text verwendeten „Unterbewusstsein“. Er kann aber auch nach wie vor „Unterbewusstsein“ für dich lauten.

Schließe die Augen und fühle dann in dich hinein:

Wo in meinem Körper – oder vielleicht auch etwas außerhalb von ihm – kann ich mein Unterbewusstsein lokalisieren? Wie groß ist es? Welche Form hat es?

Lass dir Zeit, um zu fühlen und alle Details wahrzunehmen …

Wenn du es lokalisiert hast – bei mir ist es häufiger schon kurz unter meinem Bauchnabel, in etwa in Form und Größe eines Footballs gewesen – dann lege, sofern möglich, deine Hände auf diese Stelle (oder lasse die Handflächen in die Richtung zeigen) und fühle weiter:

Von dort, wo ich mein Unterbewusstsein lokalisiere: Gibt es noch Stränge, die in andere Richtungen verzweigen? Welche Farbe hätte mein Unterbewusstsein, wenn ich es sehen könnte? Fühlt es sich eher warm oder eher kühl an? Ist es still oder pulsiert es?

Lasse dir auch an dieser Stelle wieder Zeit, um zu fühlen und die Details wahrzunehmen …

Sehr gut, du hast einen Kontakt zu deinem Unterbewusstsein hergestellt. Bleibe jetzt weiterhin in Fühlung mit ihm.

Stelle deinem Unterbewusstsein deine Frage

Und jetzt stelle deinem Unterbewusstsein deine Frage …

Tue dies laut oder innerlich, wie es sich für dich besser anfühlt …

Und nun horche.

Nimm die Stille an.

20 Sekunden.

40 Sekunden.

Eine Minute.

Sehr gut.

Bevor es weitergeht: Bedanke dich bei deinem Unterbewusstsein. Einfach dafür, dass es für dich da ist.

Und? Hast du ein Signal oder eine Antwort erhalten?

Du kannst tatsächlich eine klare Antwort in Form eines Satzes erhalten haben.

Genauso gut ist es aber auch möglich, dass du eine bestimmte Bewegung in deinem Körper gespürt hast.

Oder in dir kam plötzlich ein Gefühl oder eine Emotion hoch.

Ich habe zum Beispiel einmal gespürt, wie mein Herz wärmer wurde, und sofort kam mir der Satz: „Wärme im Herzen

Seitdem versuche ich hier und da, diese Wärme im Herzen bewusst zu spüren, wenn ich etwas tue, um eine Ahnung davon zu bekommen, ob ich gerade „das Richtige“ für mich tue.

Mache diese Übung im Laufe der nächsten Tage ruhig häufiger. Vielleicht kommst du der Antwort auf deine Frage auch stückweise näher.

Ich wünsche dir gute Einsichten!

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